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Am 17. und 18. April wird Christian Schmidkonz als einer der beiden Diskussionspartner unter dem Thema „Pulverfass China“ in München und Nürnberg diskutieren.

Derzeit kursiert folgender Witz im chinesischen Internet: „Die Wohnungspreise in China steigen, damit wir fleißig arbeiten. Die Fleischpreise steigen, damit wir nicht zu dick werden. Die Grabpreise steigen, damit wir gesund leben. Um uns anzuspornen und glücklich zu machen, tut die chinesische Regierung wirklich alles!“

Doch es sind nicht nur die rasant ansteigenden Preise, die Chinas Bevölkerung zu derlei sarkastischen Scherzen animieren. Mindestens ebenso viele zynische Witze finden sich über Korruption, Vetternwirtschaft sowie über die steigende Kluft zwischen Arm und Reich.

Während der Westen mit Bewunderung den wirtschaftlichen Aufschwung der Volksrepublik verfolgt, schwankt die Gefühlslage vieler Chinesen zwischen Ohnmacht und Wut…und der Hoffnung, dass die neue chinesische Regierung es schon richten wird.

Im Rahmen unserer Veranstaltung „Pulverfass China“ geben Prof. Dr. KUAN Yu-Chien sowie Prof. Dr. Christian Schmidkonz Einblicke in die Sorgen und Erwartungen der chinesischen Bevölkerung und erläutern, in wie weit die derzeitige Stimmungslage in China die politische Stabilität des Landes gefährdet.

In der folgenden Podiumsdiskussion schildert Petra Häring-Kuan ihre Erfahrungen bei der Recherche zu dem Buch „Pulverfass China“, das sie gemeinsam mit Prof. Dr. Kuan 2011 veröffentlichte. Darüber hinaus wollen wir mit Ihnen über Ihre Einschätzungen zur gegenwärtigen wirtschaftlichen und politischen Lage in China diskutieren.

Die Veranstaltung findet im Rahmen der Reihe „China im Dialog“ am 17. April in Nürnberg und am 18. April in München jeweils um 18.00 Uhr statt.

Anmeldung unter diesem Link.

Anmeldeschluss ist der 12. April 2013.